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Familie Hemker prägt WECON weiter – Gelungener Generationswechsel

Christel und Franz-Josef Hemker leiten als Inhaber der Wecon GmbH frühzeitig den Generationenwechsel an der Unternehmensspitze ein. Die beiden Geschäftsführer, sie als Finanzchefin und er speziell im Vertrieb aktiv, übergeben schon jetzt mehr Verantwortung an beide Söhne, die nun auch als Mitgesellschafter beteiligt sind. Hendrik Hemker zeichnet künftig als technischer Geschäftsführer verantwortlich, Daniel Hemker als kaufmännischer Geschäftsführer. Die Eltern bleiben aktiv im Familienunternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, aber zu seinem 60. Geburtstag in diesem April wollte der Firmengründer „schon mal rechtzeitig ein Zeichen für den schrittweisen Generationswechsel in der Geschäftsführung“ setzen.

Nach mittlerweile langjähriger Arbeit beider Nachfolger in führenden Positionen im Unternehmen sei „die Zeit reif, dass auch die nächste Generation Hemker für unsere Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter und andere Partner mit ihrem Know-how und Marktorientierung an vorderster Stelle bereitsteht“, verkündet das Inhaber-Ehepaar offensiv und bekennt offen: „Wir wissen um die wunden Punkte rund um einen gelungenen Wechsel der Generationen in Familienunternehmen. Deshalb sind wir sehr stolz, dass Hendrik und Daniel so gut vorbereitet in die kommenden Aufgaben gehen und sich mit ihren fundierten Ausbildungen so optimal ergänzen.“

Hendrik Hemker, der seit 2007 als Leiter für Technik und Produktion schon die Ideenschmiede des innovativen Nutzfahrzeugherstellers aus Westfalen verantwortlich führt, hatte zuvor Fahrzeugtechnik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg studiert. Das dortige Department „Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau“ ist aus zwei traditionsreichen Historien hervorgegangen: der Wagenbauschule von 1896 als „Wiege der klassischen Karosserie-Entwicklung“ sowie der 1935 als Abteilung Flugzeugbau gegründeten Fachabteilung für Luft- und Kraftfahrzeugbau der Technischen Staatslehranstalten zu Hamburg. Die Betonung des Fachgebietes Karosserie-Konstruktion gilt als dergestalt einmalig in Deutschland, dass die Absolventen in der gesamten Automobilindustrie gefragt sind. Vor seinem Einstieg bei Wecon arbeitete Hendrik Hemker mehrere Jahre bei Langendorf in Waltrop.

Bei Wecon baute Hendrik Hemker als verantwortlicher Leiter für Technik und Produktion neben dem Kerngeschäft variabler Wechselsysteme vor allem die Produktsparte der Festaufbauten und festaufgebauten Anhänger kontinuierlich aus. Ehemals als Sonderkonstruktionen gefertigte Ausstattungen mit Staplerhalterungen, mit Durchladesystemen, mit Ladungssicherungsschienen und/oder mit Ladebordwänden gehören mittlerweile zu den Standards im Wecon-Produktportfolio.

Der neue kaufmännische Geschäftsführer, Daniel Hemker, arbeitet bei Wecon seit 2011 als Leiter Vertrieb und Marketing. Er nahm sich zunehmend auch anderen zentralen Themen an wie optimierten Geschäftsprozessen oder wie in der Personalentwicklung der Fachkräfte-Auswahl. Daniel Hemker war während seines Wirtschaftsingenieurstudium an der Fachhochschule Münster für Trumpf Laser in den USA und in Stuttgart tätig und danach beim börsennotierten Fahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN in München. Die permanente Weiterentwicklung orientiert an individuellen Kundenwünschen und an Marktanforderungen schreibt sich Daniel Hemker als seine Hauptaufgabe fürs Unternehmen oben auf die Prioritätenliste. „Prozesse zum Nutzen für Kunden zu verbessern ist immer lohnenswert. Im kaufmännischen Bereich gilt unser Slogan ja genauso als Leistungsversprechen wie in technischen Entwicklungen“, sagt Daniel Hemker: „Unsere Kunden kreieren mit unseren Lösungen echte Wettbewerbsvorteile und verbessern damit ihre Chancen im harten Wettbewerb zu bestehen.“

Der Wecon-Claim „Driving forward“ unterstreicht beim Nutzfahrzeughersteller das Streben nach individuellen und innovativen Lösungen für Spediteure und Transportunternehmer, die insbesondere intelligente Möglichkeiten im kombinierten Verkehr auf Straße und Schiene verknüpfen. Jüngst stand für den Einfallsreichtum der Wecon-Konstrukteure noch die Auszeichnung mit dem „Innovationspreis“ für das Modell „Imperator“ in der Kategorie „Kooperation Wirtschaft/Wissenschaft“. Für die Jury die verdienten Früchte für fortschrittliche Forschung im gemeinsamen Projekt mit Wissenschaftlern der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, aus dem ein nachhaltig verbesserter Mega-Container auf Basis der Pilotstudie „Tellisys“ hervorgegangen war. Hendrik Hemker stellt vorsichtig in Aussicht: „Solche bahnbrechenden Errungenschaften für zählbaren Kundennutzen sind selbstverständlich nicht permanent im Tagesgeschäft zu erfinden und benötigen meist längere Entwicklungszeiten. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass unser kompetentes Team von Konstrukteuren noch einige sehr gute Ideen erfolgreich umsetzen wird.“

Als „absolut gut aufgestellt für die Zukunft“ sehen also Franz-Josef Hemker mit Ehefrau Christel ihr eigentümergeführtes Familienunternehmen mit Recht und mit Stolz: „Unseren Partnern bieten wir mit dem frühzeitig eingeleiteten Generationswechsel nachhaltig die Sicherheit, dass Wecon auch künftig zuverlässig und verlässlich an ihrer Seite steht.“ Die offizielle Änderung innerhalb des Unternehmens mit der Erweiterung der Geschäftsführung ist zum 1. April wirksam geworden.

Foto: Familienunternehmen Wecon: Christel und Franz-Josef Hemker übertragen mehr Verantwortung an ihre Söhne Hendrik (l.) und Daniel (r.). Foto: Wecon/Bernd Hegert