23-06-2017

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Wecon führt wieder als fitteste Firma

Mit der höchsten Beteiligung beim Sportabzeichen-Wettbewerb des Landessportbundes erhielt die Wecon GmbH erneut die Auszeichnung als „fitteste Firma im Kreis Coesfeld“ vom stellvertretenden Vorsitzenden des Kreissportbundes (KSB), Klaus Becker, und von Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Das Wichtigste sei, die Freude an Bewegung zu wecken, weil dies Lebensqualität und Gesundheit fördere, betonte der selbst als Jubilar erfolgreiche Klaus Becker, der jetzt seit 50 Jahren als Beauftragter für das Sportabzeichen im Kreis Coesfeld verantwortliche zeichnet.

In der nach Mitarbeiterzahl eingeteilten Kategorie für Unternehmen stand das sportliche Wecon-Team am Ende mit einer zweistelligen Beteiligung innerhalb der Belegschaft mit Abstand auf Platz eins und damit als vorbildliche Firma für betriebliche Gesundheitsförderung in Wirtschaftsorganisationen. Bemerkenswert auch deshalb, weil sonst in den Größen-Klassen eher Arbeitgeber des Öffentlichen Dienstes auf Spitzenrängen unter den Siegern stehen – etwa die Wirtschaftsbetriebe, die Polizeibehörde oder die Verwaltung des Kreises.

„Die rege Beteiligung und das erfolgreiche Abschneiden zum wiederholten Mal belegen, dass wir bei Wecon breit den Blick auf unsere Belegschaft richten – eben auch aufs Wohlbefinden achten“, bewertet Kerstin Schlichtmann in ihrer Rolle als Ausbildungskoordinatorin des spezialisierten Nutzfahrzeugherstellers aus Ascheberg das Ergebnis. Dieses Engagement gehe deutlich über die Betreuung am Arbeitsplatz hinaus und sei ein überaus positives Signal der Unternehmensführung für das Besondere beim Betriebsklima.

Der „Schweinehund“ als Maskottchen der Aktion steht eher für das Überwinden der Trägheit durchs Absolvieren des Deutschen Sportabzeichens. Wecon ist diesmal auch wieder Teil einer anderen Erfolgsgeschichte: Zum 10. Mal in Folge ist der Kreis Coesfeld mit 8.730 verliehenen Sportabzeichen der Landessieger im Wettbewerb geworden. Mehr als vier Prozent der Bevölkerung haben die Anforderungen erfüllt, wobei KSB-Vizechef Becker stolz darauf verweisen kann, dass sein Kreis der einzige ist, der jemals eine Quote jenseits der vier Prozent erzielt hat.

Die Erfolgsgeschichte schreiben vor allem die Schulen, wo 72 Prozent der Sportabzeichen errungen wurden. Vereine steuerten 23 Prozent bei, aber nur 2,8 Prozent der Fitness-Auszeichnungen kommen durch Betriebe und Behörden hinzu. Und hier räumte der Leiter des Stabes bei der Kreispolizeibehörde sogar einen Wettbewerbsvorteil ein, weil ein Sporterlass aus der Landeshauptstadt Düsseldorf verlangt, dass jeder Mitarbeiter bis 55 Jahre jährlich eine von drei Sportprüfungen ablegen muss, wozu auch das Sportabzeichen zählt.

Ohne Vorschrift und ganz freiwillig gingen dagegen die Wecon-Sportlerinnen und –Sportler an den Start, um sich und damit ihre Firma fit zu halten. „Es ist sehr lobenswert und anerkennenswert, dass Wecon wieder so erfolgreich teilgenommen hat, insbesondere mit Blick auf die relativ geringe Beteiligung von Firmen“, lobt Klaus Becker auf Anfrage: „Ich hoffe, die Motivation im Ascheberger Unternehmen ist auch für die Beteiligung in 2017 hoch, um etwas für die betriebliche Gesundheit zu tun.“

Von den 8.730 Auszeichnungen gingen insgesamt nur 276 Orden an Mitarbeiter der neun teilnehmenden Firmen. Besonders hoch war das Engagement fürs Sportabzeichen in Senden, Lüdinghausen und Coesfeld. Mit Wecon kam die einzige ausgezeichnete Firma aus Ascheberg. Entsprechend stolz klang auch der teilnehmende Daniel Hemker als kaufmännischer Geschäftsführer des Unternehmens: „Unsere Teams sind auf dem Sportplatz genauso aktiv wie in der Produktion und im Vertrieb. So macht das Arbeiten an der Fitness richtig Spaß.“

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Foto: Die Auszeichnung als „fitteste Firma“ nahmen für Wecon und damit stellvertretend fürs Team Daniel Hemker (l.) als kaufmännischer Geschäftsführer und Kerstin Schlichtmann.